Gemeinsam zum Ziel – Integration durch Fußball

Bundesprogramm hilft einen Fußballplatz in der Neustadt wieder aktiv zu nutzen

Was verbindet mehr, als der gemeinsame Spaß am Spiel? Unter diesem Motto führt der Quakenbrücker SC seit 2010 zwei Maßnahmen im Rahmen der „Stärken vor Ort“ Projekte im Quakenbrücker Stadtteil Neustadt durch. Ziel dieser Aktivitäten ist es, den Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Nationen und Religionen die Integration ducrh den fußballsport zu erleichtern.

Ein Projekt heißt „Integration durch Fußball“. Nachdem Versuche gescheitert sind, in der Neustadt ein separates Fußballangebot auf die Beine zu stellen, versucht der QSC als bestehender Verein die Jungs und Mädchen aus der Neustadt für diesen Sport zu gewinnen.   Vielen Familien mit Migrationshintergrund fällt der Weg bereits bestehenden Angebote schwer. Daher hat sich der QSC auf dem Weg in die Neustadt gemacht und hat den Fußballplatz an der Görlitzer Straße mit neuem Leben gefüllt.  

Das Projekt wird gefördert über das Programm STÄRKEN VOR ORT des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. STÄRKEN VOR ORT unterstützt die soziale, schulische und berufliche Integration von benachteiligten jungen Menschen. Zivilgesellschaftliche Beteiligung und Einbindung und Vernetzung der lokalen Akteure sind zentrale Ziele dieses Programmes.

QSC Trainer Mehmet bietet an der Görlitzer Straße regelmäßig Training für die Jungen und Mädchen aus der Neustadt an. Für die Teilnahme an dem Training ist eine Vereinsmitgliedschaft nicht erforderlich. Im Mittelpunkt steht der reine Spaß am Spiel. Unterstützt wird Mehmet dabei von Spielern aus der ebenfalls von ihm trainierten B-Jugend und weitere aktiver Fußballer und Fußballerinnen des QSC.

Zum ersten Training haben sich über dreißig Jugendliche dort getroffen und gemeinsam gespielt. Wichtig war, dass die Mannschaften gemischt wurden und somit nicht ein Spiel Verein gegen Neustadt stattfand. Die Spieler und Spielerinnen sollen erkennen, dass sie gemeinsam in einer Mannschaft spielen und gemeinsam gewinnen oder verlieren. „Das wichtigste dabei ist aber das gegenseitige Kennenlernen. Die Jungen und Mädchen sind natürlich eingeladen den Weg in den Verein und das Training in den Mannschaften zu finden. Dieses fällt naturgemäß leichter, wenn man sich bereits im Spiel kennengelernt hat“, betont der aktive Trainer.

„So stellen wir als Verein uns gelebte Integration vor“ betont Thomas Kruse als einer Verantwortlichen des QSC. „Wir wollen aktiv auf die Jungen und Mädchen mit Migrationshintergrund zugehen und Kontakte knüpfen. Das dies ein langer und steiniger Weg sein kann ist uns schon bewusst. Aber wenn man nicht den ersten Schritt macht, kann man nie das Ziel erreichen.“

Das Training in der Neustadt findet immer mittwochs statt. Daneben gibt es noch ein Fußballangebot des QSC im FIZ an der Hindenburgstraße jeweils freitags nachmittags.

 

Pressemitteilung 6.9.2011

QSC/Michael Tiaden/ BauBeCon

Ein erfolgreiches Sportprojekt in der Quakenbrücker Neustadt initiiert durch den QSC Ein erfolgreiches Sportprojekt in der Quakenbrücker Neustadt initiiert durch den QSC