„Stärken vor Ort“ - Mikroprojekte beleben die Neustadt Quakenbrück

(Michael Tiaden - Eigenbericht BauBeCon )
Das Jahr 2010 war für die Weiterentwicklung der Sanierung in der Quakenbrücker Neustadt ein gutes Jahr.
In insgesamt 14 Mikroprojekten sind freie Träger, Vereine und Initiativen im Stadtteil aktiv geworden. Mit einem Finanzvolumen von mehr als 40.000 € sind diese Mikroprojekte im Rahmen der
Fördermaßnahme „Stärken vor Ort“ durchgeführt worden. Das Bundesfamilienministerium stellt diese Mittel für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zur Verfügung.
Zielgruppe der Projekte waren Bewohnerinnen und Bewohner der Neustadt, im Fokus dabei Kinder, Jugendliche und Familien. „Integration durch Tischtennis und Fußball“ heißen beispielsweise zwei
Angebote des QSC von 1899, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Hasetalschule mit den Fördermitteln durchgeführt werden konnten. Dabei haben Trainer des QSC Schülerinnen und Schüler
Arbeitsgemeinschaften an der Hasetalschule betreut und sie so an Sportangebote örtlicher Vereine herangeführt.
Die Quartiersmanagerin der Quakenbrücker Neustadt, Heike Bohm, bewertet die Projekte durchweg positiv: „Durch solche Mikroprojekte wird in Quakenbrück mit vielen Beteiligten an dem Thema
Integration gearbeitet. Durch Projekte wie das Sportprojekt an der Hasetalschule, wie der Aufbau einer Familienschule durch den Verein „In Via“ und den interkulturellen Elternkurs der Caritas ist
es gelungen neben den Kindern und Jugendlichen auch die Eltern zu aktivieren.“
Urthe Böhnert vom Verein für Jugendhilfe sieht die Angebote Ihrer Einrichtung als einen Beitrag zu Fortentwicklung der gesamten Neustadt. „Sich in Quakenbrück besonders für Kinder und Jugendliche
zu engagieren ist unsere Schwerpunktaufgabe. „Stärken vor Ort“ hilft uns, Mikroprojekte in einem angemessenen Rahmen durchführen zu können.“
„Besser besuchte Elternabenden an Schulen und eine ambitionierte Mitarbeit der Eltern für die Belange ihrer Kinder sind für mich eine gute Rückmeldung aus den einzelnen Angeboten“, so Heike
Bohm. Besonders ist für sie in Quakenbrück die gelungene Netzwerkarbeit vieler Träger. In 2010 waren in diesem Rahmen neben den bereits erwähnten der „Verein für Jugendhilfe“, die Haupt- und
Realschule Artland, die evangelische St. Petrus Kirchengemeinde in Kooperation mit dem Stadtteilbüro der BauBeCon verlässliche Kooperationspartner.
„Für 2011 stehen weitere Fördermittel zur Durchführung weiterer Mikroprojekte zur Verfügung“, sagt Heinz Korte, Verantwortlicher der Samtgemeinde Artland für die Maßnahmen in der Quakenbrücker
Neustadt. “Die Maßnahmen werden aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert.“
Interessierte zur Durchführung von Projekten können sich an die Quartiersmanagerin Heike Bohm wenden. Weitere Informationen erhalten auf der Internetseite der Maßnahme Soziale Stadt Quakenbrück
unter: http:// www.sozialestadt-quakenbrueck.de